03 Dezember 2011

rhein/schiff

rheinschiff, ich sehe dich, da treibst du durch den großen strom, schwarz und lang, die fahne am heck; plötzlich, reduzierst du den vortrieb, scheinst zu stehen, der bug dreht sich zu mir, drohend wirkst du, fast als wolltest du zu mir, ins trockene; mich fröstelt; langsam nimmst du wieder fahrt auf, biegst ab, der rhein ist dein revier, wo willst du denn hin; langsam und düstern folgst du dem altrhein, ich folge dir, um zu erkennen, dass der see dein ziel sein muss, du tauschst den strom mit dem see, der motor stirbt, du  findest ruhe; so wie ich.

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