unser alltags ist getaktet wird beschleunigt. schnellere verkehrsmittel bringen uns schnell zum nächsten ort; größere entfernungen werden in kurzer zeit zurückgelegt, so können hastig mehr termine wahrgenommen werden und die qualität der produkte bleibt auf der strecke, so der nächste termin ruft.
tägliche elektronische nachrichten, massenweise, um sofortige beantwortung wird gebeten. handys im auto, in der bahn, auf der straße, im bett, akkus werden täglich geladen; ständige präsenz blockiert das nachdenken, das "in sich gehen", das durchatmen.
produkte werden ohne lange entwicklungszeiten auf den markt geschmissen, der verbraucher zahlt die rechnung, entweder mit geld, oder mit seiner gesundheit. die suggestion „schnell und gut“ wird klaglos ohne kritische betrachtungsweise angenommen. „gut ding braucht weile?“; in dieser gesellschaft scheint dieser satz veraltet, zu "langsam"; „schlecht ding in eile“, das motto dieser zeit.
gewinnen wir durch diese einstellung wirklich zeit? wie leben wir, oder wie möchten wir leben ? wie kann man sich dem schnelllebigen massenwahn entziehen? wer verwendet aufmerksamkeit auf die beantwortung dieser fragen? wer beginnt?
sollten wir nicht lieber das nachdenken beschleunigen? wer will das hier nicht mehr hören?
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