quelle: hartmut rosa (jahrgang 1965) im interview mit svenja flaßpöhler in philosophie magazin, februar/märz 2013
08 Februar 2019
human/verträglich
experimentieren wir mit der verschmelzung von gen- und computertechnologie. das ist, kurz gesagt, dass trans- oder posthumanistische programm. die alternative wäre: die geschwindigkeiten, die dynamik des sozialen systems wieder auf einen für den menschen gutes, human verträgliches maß zu reduzieren. die frage sollte also nicht sein: wie schnell können wir werden? sondern: was ist gut für uns? so gibt es wenigstens die hoffnung, dass man auf dem wege philosophischer reflexion vielleicht doch noch dazu beiträgt, dass ein systemwandel stattfindet.
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