der weiße kombi steht da, fährt da, der fahrer, die fahrerin sieht nichts, erkennt nicht; konzentriert sich auf den verkehr. was will man mehr?
wer einen kombi fährt, über den kann man berichten ohne ihn zu kennen. kombis waren früher handwerkerautos. man kann also sehr viel hineinstopfen von sich, für sich. weiß ist keine farbe, aber handwerker wählen sie oft.
wer also einen kombi kauft braucht platz für seine sachen. viel platz. wer viel platz für seine dinge braucht, hängt an ihnen sonst würde er sie nicht mitnehmen.
wer an dingen hängt ist beeinflussbar, weil er angst vor Verlust derselben hat. angst vor Verlust an dem was ihn ausmacht, was die gesellschaft annehmen soll, was ihn ausmacht.
wer angst vor verlust hat, wird um seine sachen kämpfen, um den weißen kombi sowieso.
wenn man viele dinge mitnimmt, die man liebt fährt man konzentriert schaut nicht nach links und rechts.
deshalb bekommt man weniger mit. das ist nicht nur beim autofahren so. wer an besitz hängt (be)kommt weniger mit, weil er sich kümmern muss.
wer mehr besitz anhäuft braucht einen größeren kombi, vermutlich in bunt, weil er besser gesehen werden will.
die frage ist was passiert, wenn das leben den kombi ausräumt, die flächen wieder frei werden, braucht man ihn dann noch?
nun könnte man sicher analysieren welchen größenwahn einen suv fahrer ziert, wie der strukturiert ist, oder dieser sportwagenfahrer, dieses wohnmobil. es ging hier aber um den weißen kombi; alles andere ist mir zuviel.
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