09 März 2022

das/buch und das selbe/lied

das lesen eines buchs ist wie das eintauchen in eine fremde welt. der autor hat dich einbestellt. du lernst ihn kennen. es gibt viele bücher und wenn sie gelesen sind wirken sie nach, wenn man vom inhalt getragen wurde. man erinnert sich gerne an das buch, oder nicht. vielleicht liest man es nach jahren noch einmal, vielleicht hat man dann den inhalt vergessen, oder erinnert sich nur spärlich. das für sich gut empfundene buch bringt uns weiter lehrt uns bestenfalls eine andere sichtweise zu verstehen, oder die eigene zu vertiefen, das kommt natürlich auf das buch an. nicht jedes buch vermag das und nicht jedes buch bei jedem menschen. das eine gefällt gut das andere nicht, dem menschen oder dem anderen, oder das passiert überhaupt nicht. deshalb kann man sich bücher aussuchen, die dem eigenen ich entsprechen, es unterstützen, oder gar kontakarieren. meistens bleibt man nicht sinnlos zurück, machmal schon und manchmal liegt es am buch, oder am falschen buch. man hat aber immer die wahl welches buch man sich nimmt. 

bei unseren mainstreammedien ist das nicht so. man fühlt sich manchmal an die staatspropaganda diktatorischer staaten erinnert, auch wenn einem suggeriert wird, dass man sich auf unterschiedlichen plattformen mit unterschiedlichen meinungen informieren könne. die westlichen medien liegen in der regel einheitlich auf der selben wellenlänge. man kann nicht wechseln wie bei dem buch, einfach ein anderes nehmen, denn egal wo man sich einschaltet erklingt stets das selbe lied. das ist was auch in sogenannten demokratien geschieht und wer nicht den ach so genau "recherchierten fakten folgt," vielleicht sogar eine andere meinung vertritt, wird nicht eingeladen in diese welt sie hält ihn still und das ist genau das was man will.

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