kraftlos, unsagbar geschafft. des lebens langsam beraubt. schneller. schwestern in schwarzer tracht. der junge notarzt schickte dich nachhause.
du siehst dir nach. menschen um dich herum die du nicht mehr brauchen wirst. sie helfen nicht mehr in diesem moment. einbestellt mit dem willen zur eigenen trauer, die (wie sie meinen) dich betrifft.
sie bemerken sich jetzt nicht. da brennt kein licht. blasse lippen stammeln leise deinen abgesang. noch schwebst du nicht. sie haben von dir abgelassen, dich als vogelfrei entlassen. der mühe nicht mehr wert.
sie beklagen dein ich und ihre eigene ungeduld dringt in dein verständnis, alleine sein zu wollen, in diesem moment. so mühst du dich noch ab, hörst diesen letzten ton. du atmest durch. diesen letzten atemzug stehlen sie dir nicht.
bleibt klaglos zurück ihr die ihr meine lieben wart ein leben lang. die ich für euch war, für eure stärken und meinen schwächen trauere ich nun nicht mehr nach. versteht oder versteht (mich) nicht, in diesem letzten moment verzichte ich auf mich und auch auf euch.
penetranz drückt mich nun in eine andere welt, so hatte ich mir das nicht vorgestellt, doch nun schließe ich langsam meine augen, mit denen ich nicht mehr sehen will, lebt mit euch, um euch und lasst mich einfach in ruhe.
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