25 April 2023

mammuts/aufgabe

vielleicht gibt es keine worte für gedanken die nicht fertig sind? diese einsame straße nicht gesprochener worte führt uns (vielleicht) in diesem roadtrip zu einer (roten) „ampel“ aus nicht bekannten illusionen und unfertigen meinungen? 

vielleicht sind unsere durch werte geprägten planungen von denken nicht mehr zeitgemäß? vielleicht entsprechen wir den noch zu definierenden neuen ansätzen nicht? 

vielleicht leben wir zwischen der (digitalen) revolution dahin und können uns deshalb nicht entscheiden, verlieren uns im (nicht) ausgetragenen diskurs um das noch nicht bekannte? 

(vor) ahnend schieben wir uns hin und her, denn wir wissen nicht um die anforderungen der zukunft. so spekulieren wir und die gegenwart hält uns im bann steter (neuer) ereignisse? 

vielleicht machen wir uns doch zu viele (unfertige) gedanken und sprechen dann doch worte der erschöpfung, der ermüdung die der ständige und schnelle wandel unserer zeit bereitstellt. 

vielleicht fühlen wir uns einfach so schnell noch nicht zuständig, weil diese überforderung auch unser ego angreift? 

nun könnte man annehmen, dass es generationen vor uns genauso erging, der unterschied besteht nur darin, dass der digitalismus ansprüche an unsere fantasie und unsere urteilsfähigkeit sowie an das herantasten von neuen werten stellt, die es niemals zuvor gab. 

das abschätzen von dem was dem menschen hilft und was ihm schadet ist nur unter der voraussetzung ständiger sorgfalt, einigkeit, empathie und konsequentem durchsetzungsvermögens möglich? das ist die eigentliche mammutsaufgabe?


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