der nachhall der probleme anderer menschen, der mir immer wieder in mir begegnen will und mich einzuschränken droht, wird von mir ignoriert.
ich betrete lieber meinen wald und gehe/laufe eine weile auf feuchtem moos und finde die freiheit, frei zu sein.
der mensch ist egoistisch so wie ich!
deshalb nehme ich mir lieber eine (un) stete auszeit, als unentwegt über das leben und dessen unzulänglichkeiten, den befindlichkeiten anderer menschen und deren anliegen zu spekulieren, gar zu philosophieren.
das gelingt mir nicht immer, weil ich mich früher oft im fremden gebiet verlaufen habe, deshalb habe ich ja meinen eigenen wald erschaffen, mein moos, meine sonnendurchflutete lichtung, meine ruhe, die mir selbst dann zuversicht anbietet, wenn es mal regnet.
hierhin ziehe ich mich gerne zurück und erkenne gott sei dank meistens, wenn/wann das nötig ist. zum glück!
wer seinen eigenen wald gefunden hat und ihn immer dann betritt, wenn fremdeinwirkung spürbar wird, wenn man sogar deren verantwortung (vielleicht auch durch fremde manipulation) zu übernehmen bereit ist, dann ist das kein weglaufen vor einem problem, sondern legitimer selbstschutz.
mein wald liegt nämlich in mir und ich habe lange gebraucht, um ihn zu finden, deshalb entscheide nur ich wer ihn gelegentlich mit mir betreten darf, alle anderen sind schlicht; "aussen vor."
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