25 April 2024

lebens/querolant

oft habe ich hinterfragt. dieses und jenes. meist vorgegeben, aber stets in eigener verantwortung. ein freier kopf ist besser. verstehe ich. jetzt. eingeklappt in fremdes sein, bietet empathie nicht nur persönliche entwicklung. eine gewisse verantwortung schwingt bei mir da immer mit und so kann man sogar leiden lernen. ohne (eigene) not.

entziehe ich mich dem? oder nicht? meinungen bewegen (auch mich) das gestehe ich. meine erfahrung spricht mit mir. oft. bestimmt was ich will, was ich kann. manipulativ. ich bleibe aber lieber ein lebens/querolant. vielleicht charmant involviert, manchmal arrogant. pikiert. deprimiert. 

stütze ich mich zu meiner balance ab; die ich zu vermissen lernen musste? das umsetzen eigenen wissens in gegenwart ist schwer, bereitet mir mühe. verliere ich so meine authenzität? 

wer stellt diese frage? sollte ich dabei freche eitelkeit vermuten? das lasse ich nun aber wirklich nicht zu. oder doch? so bleibe ich lieber ein knecht meiner eigenen gefühle und der ansprüche gegenüber dingen, die mich nicht(s) angehen. anzugehen haben; capice myselve.

sollte ich noch mehr abwägen meiner inneren ruhe wegen, die mich doch nur sehr selten zu sich lässt? ich ärgere mich immer wieder, über mich und über fremde einflüsse wohl wissend, dass das kontraproduktiv ist/wird, arbeite planlos an mir. und erfolglos, doch „fasst richtig“ hält auch ziemlich lange, vielleicht (m)ein leben lang. so what?

20/24

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