Menschen brauchen Memoiren. Sie brauchen andere Menschen, damit etwas von ihnen bleibt nach dem Tod, den wir so fürchten. Dabei waren wir doch schon immer tot, als wir nicht lebten.
Andere sollen lesen, was wir erlebt haben, so wichtiges, doch niemand zeigt Interesse. Warum auch? Wer sein eigenes Leben lebt, probiert es aus, bis er sich so wichtig fühlt, dass er Memoiren verfasst – und glaubt, andere würden sie lesen. Vielleicht. Doch nur wenige tun es. Noch weniger verwenden das Gelesene.
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