Kirchen und Gottesgräber. Ich kenne sie, die kenne ich gut. Ich liebe sie nicht, aber ich erschrecke auch nicht vor ihnen. Es ist ein Hohn, wie Kreuzspinnen alles vernetzen, von einem Punkt zum anderen hetzen. Zerbrochene Kirchen beachte ich nicht, zerbrochene Pfarrer ebenso wenig. Reinen Auges bin ich zwar selbst nicht, doch ich wehre mich gegen nichts von dem, was ich hier sehe.
Ich sehe nur, was ich sehen kann, das andere geht mich nichts an. Nicht an. An diese Wand stelle ich mich nicht, nicht vor das Jüngste Gericht. Darauf bin ich nicht erpicht, weil dann der Richter mit mir spricht. Zorn ertrage ich nicht – nicht gegen mich und nicht von mir gegen dich. Das will ich nicht.
Niemals wollte ich dieser Kinder entbehren, die ihr gerichtet habt, ihr Kirchenfürsten, mit eurem Durst nach unsäglicher Dominanz. Den Hals würde ich euch abschneiden wollen, quer durch, doch ihr entflieht eurer Verantwortung so feige.
Unentdeckt treibe ich noch meine Segel in den Wind. Das konnten diese Kinder nicht, für die ihr die Lebensanker gelichtet habt, ihr irrsinnig Bekloppten. Ein Antichrist sollte ich werden, doch ich bin gar nicht gegen Gott. Ich bin nur gegen das, was Menschen mit Gott verbindet. Kirchengeflüster zur Macht – da gehe ich nicht hin. Abgemacht.
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