Strophe 1
Untergangsszenarien will niemand hören, fröhliche Lieder, anstoßen und gesellig sein, das Denken schlicht negieren, wird die Anspannung auch nicht verlieren, weil irgendwann das Denken wieder anfängt. Es ist ein Schlamassel, dem man sich nur peripher verschließen kann, und irgendwann fängt alles wieder von vorne an. Menschen sind nicht alle blöd, sie erkennen nur die Alternativlosigkeit, die sie sich deshalb zugestehen, weil sie phlegmatisch ihren Stil weiterleben, weil Routine sich schützend in ihren Alltag schiebt.
Strophe 2
Das Prinzip Hoffnung begleitet sie, die Ablehnung von Problemen, Schutzmechanismen regieren, und „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“, ist auch so eine Weisheit, die auf Tatenlosigkeit trifft. Egal, was Menschen anschieben, niemand weiß, was richtig oder falsch ist und werden wird, jeder ist unschlüssig, hilflos, und diejenigen, die meinen, es zu wissen, sind meistens nur der Gesellschaft ausgeliehen, um einfach Bewegung zu generieren, die niemandem hilft. Mehr nicht.
Refrain
Wir wissen nichts, wir können nichts dafür, mal übernimmt der, dann ist das wieder relevant, was aber letztlich zu nichts führt, weil das, was wirklich trägt, niemand erkennt, dazu wurden Menschen einfach nicht gemacht.
Strophe 3
Da Menschen das aber nicht akzeptieren können, wird probiert und wichtig herumgedoktert. Dazu gibt es auch keine Alternative, und wer das behauptet, dem stehe ich skeptisch gegenüber.
Bridge
Kein Mensch weiß, wie Leben funktioniert, wozu das Leben dient, jeder versucht nur, das Beste für sich herauszuholen, und das ist legitim, was soll man auch sonst machen, Weinen oder Lachen.
Dark, slow, hypnotic, apocalyptic folk/rock. Deep, worn, almost spoken male vocals, apathetic and heavy, monotone with occasional raw eruptions. Minimalistic, slightly distorted guitar, trance-like repetitive patterns. Low, rumbling bass, dry, distant drums with slow heartbeat pulse. Organ or synth only as faint shimmer. Verse 1: bleak, existential reflections on human helplessness and routine. Verse 2: illusion of choice, cycles of striving, protective habits. Chorus: monotone emotional weight, suffocating tension. Verse 3: attempts, false guidance, uncertainty. Bridge: recognition of inevitability, meditative resignation, faint emotional crescendos. Hypnotic repetition, dark, controlled intensity, carrying the apathy and existential insight throughout.
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