der stil ist es, der tonfall der die aussage trägt. das äußere vortragen, die gewandtheit in der situation das blendet menschen, denn schlagfertiges agieren wird mit intellektuellem reichtum gleichgesetzt und den wünscht man sich für sich und nimmt ihn gerne in sich auf. so entwickelt sich die neugier auf etwas anderes, vielleicht nie da gewesenes und schon ist man dem bann des vortragendem ausgesetzt. die eigene erkenntnis reift erst nach gründlicher überlegung und selbst dann bleibt eine gewisse ambivalenz zurück die uns ratlos macht und nach anderen meinungen ruft. der engagierte und selbstbewusste auftritt wird also zunächst zumindest akzeptiert und dabei tritt der Inhalt in den hintergrund, der wird erst dann richtig wichtig, wenn die menschen dieses spiel nicht durchschauen.
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