03 März 2022
defensiv
eine defensive haltung aus angst vor einem angekündigten atomkrieg lässt uns wieder einmal loslassen von unseren sogenannten demokratischen werten. unsere angst hemmt jene entschlossenheit, die diktatoren gnadenlos ausnutzen und für sich in anspruch nehmen. wo ist der unterschied von angst zu angst. muss der aggressor nicht mindestens genauso viel angst haben? weshalb hat die westliche welt soviel mehr angst? wie lange schaut man noch aus angst zu, wie lange hofft man noch, dass ein autokrat in westlichen maßstäben denkt? wie lange zieht man noch zurück? so werden die menschen in der ukraine alleine gelassen mit der ausrede, dass sie nicht der nato angehören. sie werden quasi aus der freiheit in die diktatur zurückgeführt, aus ihrer demokratie die dort nach westlichen maßstäben nicht herrscht entlassen, zurückgelassen. es ist wie mit den pflegekräften in der corona-zeit, die niemand mehr interessiert. es wird geklatscht, angekündigt und wenig/nichts passiert. der ukrainekrieg passiert uns einfach "nicht genug" und wir spekulieren weiter und weiter, während das ukrainische volk sich gegen goliath stemmt und diesen krieg nicht gewinnen kann und einen blutzoll zahlt, den es nicht provozierte. so wird dem aggressor wieder die hand gereicht werden in der hoffnung, dass nicht noch mehr passiert anstatt konsequent maßnahmen zu beschließen, die ihn langfristig für sein volk unmöglich machen. kriegsverbrecher kommen so immer wieder durch, weil der westen sich vor angst in die hose macht. andere autokratische staaten schauen dabei ganz genau zu. die menschen in der ukraine und deren freiheitswille interessiert niemand unter diesem aspekt, aber hauptsache man heuchelt anteilnahme und hofft, dass dieser krieg nicht zu uns kommt. die ukraine jedenfalls ist westlich abgeschrieben.
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