menschen sprechen. jederzeit. stetig, immer. sie reden viel. wie was wann mit wem und weshalb so sein muss, wie es nicht ist. da gibt es klare meinungen. meinungsführer, kritiker, opportunisten,
islam juden christen buddhisten es gibt lange redelisten und die wahren spezialisten. die vorschläge, lösungen, das manövrieren, umschiffen von gefahren, der mensch hat (k)eine meinung, vor allem dann, wenn es ihn betrifft, oder der verdacht besprochen ist, dass es ihn in ferner zukunft betreffen könnte.
er wägt ab. die risiken, die für ihn entstehen könnten, mit denen andere menschen schon konfrontiert waren und dadurch schon früher darüber sprachen und nun über ihre konsequenzen reden und über die menschen, die scheinbar nicht richtig denken.
warum denken sie nicht richtig, darüber müssen wir reden. menschen sprechen, vielleicht sogar miteinander, was auch vorkommen soll, aber meistens gegeneinander.
menschen sprechen sich den kompromiss ab, delegieren den diskurs, manipulieren entscheidungen durch reden, durch sprechen, durch interagieren, substanzunabhängiges gequatsche, vielleicht.
redet menschen, der mund ist nicht nur zum essen da. die kommunikation ist wichtig, die plangesetzten buchstaben hin zu der worthülse die wirkt. sprecht miteinander, sagt euch wie spät es ist und sagt euch nicht wenn es fünf nach zwölf ist.
zum sprechen, reden gehört manchmal sogar das zuhören, das weiß nicht jeder. der eine redet der andere hört das heraus, oder etwas ganz anderes und gibt wieder anderes weiter, was ein anderer falsch interpretiert, sei es aus eigennutz, oder schlicht der eigenen eitelkeit geschuldet, die mehr dem sprechen, dem vorsagen zuspricht um überzeugend zu sein.
sprecht mit euch menschen, redet euch zu, glaubt euch, oder versäumt euch, nicht jeder will das hören was gesagt wird. der mensch kann sprechen also sprecht, lügt euch selber an, oder verwendet des anderen wort, an diesem, oder einem anderen ort in der sprache, die ihr als kind erlernt habt und die ihr euren kindern vererbt, die von euch das reden, sprechend gelernt haben.
die sprache ist es die menschen vereint, gelegentlich. je mehr menschen auf die sprache achten, sich sprechend verhalten, je mehr wächst die akzeptanz, jenes ausdrücken ist es also, das umgeben mit menschen, deren gefühlen, sprachlich ehrlich übersetzt.
das gibt es eben auch. diese zuhörenden emphatischen menschen, deren wort gilt, deren ansehen durch reflektierte sprachliche und menschliche reaktion wächst. das reden, das sprechen, das schreiben, das hören, anhören, zulassen, manchmal überhören und den anderen nicht bei dem gedankensprechen stören, auch das kann uns betören, aber nur dann wenn dem sprechen auch taten folgen, oder ist das nicht mehr gewollt, wir werden weitersehen, weitergehen und wir werden weiter reden, schauen was der mitmensch uns übersetzt und hoffen das (dessen) sprache uns nicht verletzt.
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