gänse scheissen in den see und da wo die gänse in den see scheissen misst das landratsamt die wasserqualität und stellt fest, dass derjenige der dort das wasser trinkt gesundheitsgefährdet ist.
der see wird gesperrt. das naherholungsgebiet geschlossen, bis die wasserqualität wieder gut ist und bis die täglich mehr werdenden gänse die keine natürlichen feinde mehr haben, nicht mehr in das wasser scheissen.
die von menschen geschaffene haubenlerchenproblematik wird in die naherholungsgebiete übertragen. der erste see ist geschlossen, weitere werden folgen. hoffentlich darf man noch in den eigenen garten sitzen, falls sich mal ein vogel in den selben verirrt, denn man könnte ihn ja stören und so dessen herzinfarkt provozieren.
vielleicht gibt es bald ein baumfällergesetz welches es zur auflage macht bäume die von vögeln frequentiert werden vorsorglich zu fällen, damit kein vogel zu tode stürzen kann. es beschleicht einen ja schon ein schlechtes gefühl wenn man vogelkacke von seinem auto entfernt.
coronaanstrengungen, ukrainekrieg, die damit verbundenen einschneidenden negativen maßnahmen, all das muss der mensch heutzutage aushalten und dann werden naherholungsgebiete die noch ein kleines bisschen glück reservieren geschlossen, weil gänse wichtiger als die menschen sind und sich keiner für deren überpopulation verantwortlich macht.
p.s. der baggersee giesen wurde in den siebziger jahren von hunderten von menschen (so auch wie der baggersee in linkenheim heute) frequentiert und niemals wurde die wasserqualität so beanstandet, dass der baggersee und dessen umfeld geschlossen wurde. gänse gab es damals komischerweise nicht.
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