störrisch werde ich. alt werde ich, aber ich wehre mich gegen beides. erfolglos. immerhin erkenne ich mich manchmal. meistens habe ich dazu keine lust.
ich bin niederflurig, der erste stock interessiert mich nicht mehr so wie früher, so grinse ich mich in mein leben und bedaure nichts mehr, weil ich mir das leisten will. bleibt mir doch weg mit euren regeln und dem aufgesetzten lebenscharme ich erkenne euch sowieso, auch wenn ich dazu schweige.
trotzt eurer zeit entgegen, habe ich auch gemacht, auch ihr besiegt sie nicht. zeit ist doch nur ungenaue planbarkeit. meine zeit vergeht wie immer. eure auch.
kurz und cross gebacken ist das leben, kurz und schnell, auch wenn es langsamer zu ende geht wenn man jung ist und noch viele jahre zählen kann, sich noch viele jahre vorzählen kann, ich habe das auch getan.
heute zähle ich sie nicht mehr, ich bin doch nicht blöd. das einzige was heute zählt ist doch die gedanken fliegen zu lassen, sich nicht von den gedanken beherrschen zu lassen wie früher als man nicht wusste, dass man seinen gedanken nicht trauen muss.
erfahrung schützt nicht nur, sie hemmt auch das leben. sie hilft zugegeben, aber sie ist nicht für das jetzt und hier konstruiert.
das jetzt können andere besser, ich respektiere es ungern, vor allem dann wenn es mir wieder mal vor augen geführt wird, dass meine zeit eine andere war, auch wenn die jetzige zeit solange mit mir zu tun haben wird, wie ich lebe; dafür sorge ich schon.
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