ich kann doch jetzt nicht anfangen mein leben neu zu erfinden, ich habe es doch schon in mir weggetan, vorverschüttet. dieser regen kommt nie mehr wieder, der mich nässte und mir bewusst machen wollte, dass ich (un)verwundbar sei.
er löschte das feuer in mir ab, löste zwar meine illusionen frei doch mich interessierte nur die sinnlose flut der gleichgültigkeit in mir. jene gleichgültigkeit die mich unverletzbar machen wollte, damals als der regen das eis brach und das feuer löschte.
sonnenstrahlen wärmten mich und trockneten meine kleider um mir meinen neuen film zu ermöglichen, doch meine erkältete seele rebellierte schamlos gegen das was mir wichtig werden wollte.
keiner; glaubt mir keiner will die sonne nur zum trocknen. wärme spürt man nicht im eis. nicht in diesem nassen schatten verdorbener überheblichkeit die mich von mir zu überzeugen suchte.
nein, nein mein freund ich fange nicht noch einmal an mich an mir abzurackern, mit mir fortlaufend einig werden zu wollen. das geht mich nichts mehr an. ich gleite lieber an mir ab, dominiere meine (falsche) wahl und verbiete mir das nicht. das erkennen ist nicht das primäre, das davon ablassen? vielleicht!
ok, dieser wald steht nicht nur für mich da. das sehe ich ein, wenn auch unwirsch, weil diese einsamkeit gut zu mir stehen könnte, wie ich vermute. so stehe ich unsichtbar für aussenstehende am rande der gesellschaft und vermute den verrat an mir durch mich.
obskure schemen platzen mir in mein bewusstsein, die sind nicht für euch. das sind die gedanken die ich zuzulassen habe, auch weil meine bereitschaft eingeschränkt durch trotz; die energie nicht bereitstellen kann, die mich daran hindert. es ist die falsche erinnerung die meine protektion verhindert, doch ich wasche das alte geschirr nicht mehr ab.
wenn ich mich verhindere bin ich unausstehlich, fast weiblich zickenhaft. das sagt mir niemand und manchmal glaube ich es auch nicht, glaube nicht an mich.
lasst das schneegestöber, denn meine schritte, meine spuren werden hier nicht mehr abgedruckt; davon bin ich abgerückt.
ich verzücke mich nicht mehr, kann mich darin auch nicht erkennen, will nichts mehr viel bei seinem namen nennen; um mich nicht zu verrennen; lieber innerlich verpennen.
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