untergangsszenarien an den horizont zu pinnen kann doch jeder. die frage ist doch wer erkennt den horizont, wer kann ihn sehen?
wer meint die zukunft richtig deuten zu können, eingreifen zu müssen, "den wohlstand" schützen zu wollen und auf welchem weg, der trete vor. uihhh... das sind ja sehr viele!
viele menschen wissen also, wie andere menschen wie leben sollen, damit es wenigen gefällt, die davon jetzt und in zukunft profitieren? oder sind es viele, die wenigen sagen wollen, wie sie zu leben haben und einfluss nehmen wollen, damit es für sie passt?
egal, denn dann kommen diese unmöglichen menschen, die ihren eigenen lebensstil in freiheit, ruhe und frieden ausleben wollen, das geht schon mal garnicht, sagt der neid?
ein dilemma. ein jeder weiß wie leben funktioniert, nämlich so wie er sich das vorstellt, wie es seinen werten entspricht, so sie vorhanden sind.
so lebt jeder in seiner egoistischen welt, selbst dann, wenn er sich noch so solidarisch gibt, weil er sich das leisten kann. diejenigen, die es sich nicht leisten können werden gesellschaftlich wegplatziert.
so entsteht eine mehrklassengesellschaft, die von denjenigen die privilegiert sind weggeredet wir, weil es ihnen nützt.
dieser klassenegoismus prägt den menschen auch dann, wenn er es sich nicht eingesteht und sich belügt.
evolution ist auf egoismus aufgebaut, auf überleben, das eigene überleben zu sichern, nur die starken kamen durch. das ist heute immer noch so und vermutlich wird es solange bleiben wie es menschen und tiere gibt, ob wir uns das letztlich eingestehen wollen oder nicht, bleibt wie immer im großen egal kleben.
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