05 März 2023

gönnen/können

sich selbst/anderen gönnen können;

ich gönne mir das zusammenspiel von mir entworfener gedanken um erkennen zu müssen, dass diese fähigkeit dann an ihre grenzen stößt, wenn der ausbund meiner (skurriler) ideen gesellschaftlich abgelehnt, gar negiert wird. 

doch ich gönne mir trotzdem. den lebenswillen, meine gereizte unzulässige weil unzulängliche eitelkeit, die mich keinen schritt in den bereich der einsicht schiebt und die natur, die mich lehren könnte, meine emotionale präsenz schützend zu begrenzen, indem ich mich zurücknehme um unverdrossen (m)eine leere zu genießen. 

ich gönne mir einzuatmen und ausatmend durchzuwechseln, wenn meine durchwachsenden gefühle die vermeintliche schuld des anderen begrüßen. 

ich gönne mir den eigenen standpunkt zu wechseln, diesen schritt beiseite zu gehen um das geschehen geschehen zu lassen, so wie es ohne mich geschehen würde, ohne das ich mir meine meinung zu allem und jeglichem gönne.

ich gönne mir die sonne, die wärme, kälte, trockene nässe der natur, den bach, den see und den berg nicht verstandener gefühle in mir. 

gönne ich mir auch meine schubladen zu öffnen? gönne ich mir meinen optimierten subjektiven und von mir zu verantworteten verdruss zu begrenzen? 

gönne ich es mir das alles umzuwandeln in die freude, die dem leben die nahrung gibt, die freude die menschen mit glück definieren, damit sie einen anhaltspunkt gewinnen; um sich ihr eigenes leben gönnen zu können?

gönne ich anderen; dann gönne ich auch mir?

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