es ist wichtig und wird stets in den mittelpunkt gestellt. das geburtsdatum steht im fokus des lebens, das sterbedatum natürlich nicht, weil man es nicht kennt.
das verfallsdatum wird am geburtstag festgemacht, die voraussichtliche lebensspanne definiert. wer älter wird wird gesellschaftlich langsam abgehandelt, sowohl das natürlich bestritten wird.
wer alt ist, wird nicht mehr ernst genommen, das wird gesellschaftlich nicht zugegeben, doch auch junge menschen werden alt, nur das es ausrechenbar scheint, dass dieser zustand noch jahrelang nicht stattfinden wird.
hier kommt wieder das geburtsdatum ins spiel, auch an ihm, gerade an ihm wird die gesellschaftliche akzeptanz festgemacht.
"der ist achtzig jahre alt, der hat sich noch gut gehalten!"
"guck mal, der ist aber alt geworden!"
älter werden ist also gesellschaftlich nicht erwünscht. alt werden will jeder. wer alt ist hält, ob der einschränkungen die das alter mit sich bringt, nicht mehr so viel davon, will aber auch nicht sterben.
die voraussichtliche höhere lebenserwartung junger menschen privilegiert sie also gesellschaftlich.
das alter hat kaum noch eine stimme, selbst die lebenserfahrung wiegt diesen nachteil nicht auf, zumal diese erfahrung aus einem früheren zeitraum stammt, der als nicht mehr relevant verstanden wird.
die alten menschen haben das erkannt und schweigen lieber, schauen sich das (neue?) leben nur noch an und denken sich ihren teil.
das dieser teil auch für die entwicklung junger menschen zum vorteil wäre wird mäßig erkannt, soll auch nicht erkannt werden, weil jeder seine erfahrungen selbst machen will.
selbst die absehbaren negativen erfahrungen, die die älteren semester schon gemacht haben und deshalb voraussehen können; interessieren nicht.
die welt gehört den jungen menschen und wer das alter wie definiert, ist jedem selbst überlassen; wenn dann die frage gestellt wird:
"wann sind sie geboren?"
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