20 Juni 2024

daseins/kult

Der Daseinskult befriedigt meine noch undefinierten Schichtungen zum Leben nicht.


Das plumpe Dasein scheint zu berechtigen. So definiert sich der Mensch oft. Er fühlt sich zu jeglichem berechtigt, nur weil er da ist, wofür er nichts kann.


Diese Berechtigung wird legalisiert, quantifiziert, materialisiert und der Erkenntnis zugeführt, dass der Egoismus eingepreist ist, weil viele Menschen ebenso handeln. Doch … die Unschuld wird dadurch nicht erreicht.


Das unverschuldete Dasein definiert jeder für sich. Gilt hierbei Vorteilsnahme als Mittel zur gesellschaftlichen Anerkennung?


Der Daseinskult kennt keine Grenzen. Er genießt sich, verbreitet sich, generiert seine Jünger und weiß, dass er über Wasser gehen kann, vor allem dann, wenn das Wasser fehlt. Dasein berechtigt scheinbar; mindestens zum „Daseinskult“ ! 20/24


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