19 Juni 2024

glaube/ich

der dissens zwischen erkennen und danach handeln wird bei vielen menschen sichtbar. es scheint wie eine kloake die sich langsam zur falschen mündung schleicht. intellektuell ist das unscharf, andererseits bietet diese vorgehensweise auch chancen. 

die handlung erscheint als das absolute und ist vermeintlich unumkehrbar. während das erkennen allein keine unmittelbare handlung fordert. hier bleibt einiges hängen und wieder auch nicht. 

pragmatische idealisten verpassen hier keine fristen. vielleicht das leben? muss aber nicht sein.

die illusion vom richtigen handeln treibt viele menschen an. der kontext schließt aber oft die tür.

wer vielleicht sogar vorschnell, unbedacht oder spontan handelt, dem wird falsche erkenntnis unterstellt. 

das leben ist spontan, es ist nicht planbar nach gut und böse, nicht nach richtig und falsch und unumkehrbar ist nur der tod; glaube ich.

20/24

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