Schau vorwärts, nicht zurück? Aber sind es nicht die gemachten Erfahrungen, die uns geprägt haben, die uns sozialisiert haben? Erfahrungen, von denen wir meistens profitierten, die wir im Rückblick herauskramen? Wie definiert man eigentlich Vorwärts? Etwa im Zurückblicken? Im Vorwärtsgehen sind die Erfahrungen vielleicht noch nicht gemacht, die Lektionen noch nicht gelernt.
Ein Leben als ständiges Voran, ein unaufhörliches Vorwärts? Um jeden Preis, ohne zu wissen, was kommen wird? Ist das spannend? Oder eher anspannend? Stets fordernd, das Rückwärts immerzu verneinend? Schwarz oder weiß? Oder vielleicht doch beides zugleich, schwarz und weiß? 20/24
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