„So schreiten wir durch Städte und Landschaften, oft gehetzt, verletzt oder ohne instinktives Bewahren unserer Empfindungen. Das ist normal. Menschen gewöhnen sich an ihr Normal.
Erst wenn der Tod droht und vorübergehend verliert, besinnen sie sich und erleben ihr Erleben viel geschmeidiger. Sie sehen nun diese Stadt, diesen Wald, diesen Menschen anders – ganz anders. Dankbarer.
Dann, wenn sie gerne leben, sowieso. Die Formate verschieben sich mit der Erkenntnis des besiegten Todes und der Kürze der Zeit, die noch verbleibt.
"Das vermeintlich Normale wird nun demütig in die Seele gebrannt und zart darin aufbewahrt.“ 2024
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