Verständnis aufbringen, das ist eine Kunst. Wer darin schlecht ist, muss nicht dringend seine Defizite angehen. Die Fragen, die anstehen könnten, kann man mal durchfiltern, so man sich dazu entschließt. Mir ist das meistens zu viel. Das Verständnis aufzunehmen einerseits und das Filtern von mir fremden Problemen sowieso.
Manchmal bin ich ein Rückläufer. Das ist mir peinlich, denn ich laufe dahin zurück, wo ich schon war. Wo ich schon vorbei bin. Dann mische ich mich ein und sollte es bleiben lassen. Für klare Worte bekommt man keinen Applaus, weil die Worte an jene gerichtet sind, die sich ertappt fühlen und sich zu wehren beginnen, gegen jeglichen Sinn und Verstand.
Das ist nur meine persönliche Analyse. Jeder kann anderer Auffassung sein und für alles und jegliches sein Verständnis bereitstellen. Ganz nach Belieben. Ich bin da manchmal auch zurückgeblieben und vielleicht ärgere ich mich auch noch dafür. Sehr selten, das gebe ich gerne zu.
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