23 Januar 2026

Tanzt

 [Strophe 1]

Ab jetzt denke ich nicht mehr.

Lasse die Bedenken liegen.

Ich lebe in mich hinein,

nicht vor,

nicht zurück.

Anpassung nicht als Zwang,

sondern als Möglichkeit.

Vielleicht kann ich das.

Vielleicht reicht das.

[Refrain]

Fröhlich sein und heiter

bringt dich im Leben weiter.

Genauigkeit macht langsam.

Zweifel macht allein.

Andere tanzen,

andere singen,

und das reicht,

um gesehen zu werden.

[Strophe 2]

Wir stehen zusammen.

Nicht aus Überzeugung,

sondern aus Nähe.

Banalität als Schutzraum.

Nichts daran ist fatal.

Ein Chor ohne Richtung,

ohne Stimme,

ohne Anspruch

auf Abweichung.

[Refrain]

Fröhlich sein und heiter

bringt dich im Leben weiter.

Wer innehält,

verliert den Takt.

Wer fragt,

verpasst den Einsatz.

Die anderen sind lauter.

Das genügt.

[Strophe 3]

Diese Zeilen hört man gern.

Sie verlangen nichts.

Sie widersprechen nicht.

Wie Musik im Moment des Sinkens.

Form bleibt erhalten,

während alles andere nachgibt.

Man spielt weiter

und nennt das

Haltung.

[Bridge]

Tanzt.

Genießt.

Mehr wird nicht erwartet.

Fragen bleiben liegen,

wo sie niemand aufhebt.

Nicht zu groß denken.

Nicht zu lange schauen.

Nur so weit,

wie es erträglich ist.

[Refrain]

Fröhlich sein und heiter

bringt dich im Leben weiter.

Alles andere

verlangsamt.

Alles andere

trennt.

Wer mitsingt,

geht nicht unter.

[Outro]

Also steht auf.

Lasst Licht herein.

Und wenn das nur Schein ist,

dann ist es wenigstens

gemeinsam.

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