ok mein freund, alles ist gut. ich lasse es gut sein. nehme dich einfach in mein herz hinein. du bohrst gerne, doch ich bemühe mich dich zu verstehen, weil du die, meine, vielleicht deine, unsere oberfläche zerstörst. das ist dein ding, du gräbst dich durch die oberfläche zum licht, das du nicht sicher sehen kannst, weil du blind deinem eifer nachgibst. wenn du das wenige licht siehst , dass du nur grob spüren kannst, hältst du inne, ziehst dich zurück in deinen dunklen raum.
es fällt mir schwer das, dich, zu verstehen, doch so bist du eben; so ist dein leben, dein lebensentwurf. oberfläche zerstören gräben bauen und nur nach dir, dich selber schauen; als arroganz des eigenen ich? nein mein freund, so bist du nicht. du verteidigst nicht mal dein revier, bist manchmal da und manchmal hier, ganz wie es deine haltung ist, als wahr genommener egoist.
so ziehe ich die hügel glatt, die du mir aufgetürmt überlässt und stelle danach für mich fest; dass ich dich etwas fragen will; doch du bleibst im dunkeln und auch still:
"weshalb wohnst du nur bei mir und nicht beim nachbarn nebenan, weil der dich nicht gut leiden kann?"
ps: und die moral von der geschichte? maulwürfe bringen gelegentlich licht ins dunkel; doch nicht jeder weiß das zu schätzen.
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