wir erlauben uns anders zu sein. anders als ihr und ihr und wer weiß noch wer. vielleicht sind wir aber wie ihr und nicht anders, ganz anders; weil anders als andere zu sein keine vorteile bietet, wenn sie so leben wie wir; und wir deshalb anders leben wollen um anders zu sein.
wir sind also nicht ganz anders als die, die so leben wie wir. das ist mal eine erkenntnis. wir denken wir sind anders, als andere doch es gibt andere, die sind genauso anders wie wir.
sie leben dasselbe anders wie wir. damit gehen wir jetzt um. zunächst akzeptieren wir das, wohl vermutend, das sie unser anders bei uns abgeguckt haben.
da wir aber anders denken, lassen wir deren, unser, anders sein zu; respektieren jegliches und auch unsere nachbarn, die genauso anders leben, wie wir anders leben. das selbe anders wohlgemerkt.
irgendwie gefällt uns das nicht. wir wollen unser anders allein leben. nicht zu vielen, denn das ist unser anders, nicht deren. und schon geht es los, man kann nicht einmal allein anders sein, schon ist ein anderer da und ist anders so wie wir.
gefühlt schulden wir denen nichts, sie könnten aber genauso denken wie wir, weil sie genauso anders sind wie wir anders sind, das ist fatal, das schaffe ich jetzt nicht mehr.
es kann doch nicht sein, das wir ein anderes anders für uns entdecken müssen nur weil die gleich anders sind wie wir. da gibt es keine chance. wer wählt ein anderes anders um nicht gleichzeitig das selbe anders zu bedienen?
ne was, seid anders wie ihr wollt ich bin anders oder nicht, sagt der kleine wicht.
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