19 Oktober 2021

lautlos/still

mensch sein; einfach nur menschlich. der mensch für den menschen, die menschheit; wo ist da die abzweigung falsch gewählt worden, wer verwechselt wen, was, weshalb und wer sagt dazu nichts, oder zuwenig und wie ist hierzu die begründung? bist du mensch; menschlich? welche anforderungen erfüllst du; stellst du hierbei an dich?

fragen die sich mit den menschen nicht klären lassen, weil es die/den menschen nicht gibt, oder dieses oder jenes volk; diese armee. wer erklärt das, sich, oder wer kehrt um? 

es gibt menschen die kennen das nicht anders, weil  sie hineingeboren wurden in dieses elende sein, wofür sie nichts konnten. ungeborgen, auf sich selbst gestellt, verlassen vom mensch werden, mensch sein wollen, mensch sein können, klagen sie selten das an, was sie nie erfahren konnten, durften; sind lautlos; still.

so fliehen sie und wissen nicht wohin, weil ihnen ihr "wir" fehlt, oder ihr "ich", meistens beides, weil sie sich verlassen fühlen, einsam in ihrer seelennot und außen vor. 

manchmal, selten, gibt es zufälle, helfende hände und es geht eine tür auf und der mensch fängt an zu lieben. 

wer liebt ist menschlich, liebe ist das menschsein für menschen, das elexier für die menschheit schlechthin. 

wer früher hasst als liebt, stand zu früh vor dieser gabelung, abzweigung. hat er/sie die kraft zurückzukehren, oder bleibt er/sie in sich, mit sich sterbend; lautlos still?


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