es fehlt mir doch, irgendwie, nie würde ich es mir eingestehen und dir sowieso nicht. dieses durch die gegend streifen, heute hier nicht sein und morgen nicht dort, Ortschaften fliegen vorbei, wer da wohl wohnt, was wer wohl macht, seine zeit entlang?
ok, hier bleibe ich ein kleines Weilchen, oder dort gehe ich wieder fort, mir doch egal, hier kaufe ich diese flasche roten, dort den käse, das baguette und diesen kaffee hinterher.
fliehend suche ich den nächsten weg zu mir, vielleicht, oder einfach woanders hin, irgendwie komme ich immer wohin, nach nix und wieder nix steht mir der sinn, ich war stets hier und auch mal da, niemand der mich hier vermisst dort nicht, dazu reichten die stunden nicht, dieser eine tag,.
tief in mir suche ich das andere, dieses damals immer wieder, dieses pure loslassende dasein, allein sein, und diesen einen moment.
sonnenuntergang, fähre blanke see, dieses b&b bleibt hinter mir, wie auch die erinnerungen längst vergangener gewohnheiten, wiskeyglas am kamin, hochzeitsgäste neben mir.
ne, ich bleibe nicht hier, muss durch die berge streifen, dieses tal, dieser fluss, brücke, quellwasser so kalt, und wildschweine, schlafe, in front of me.
schilfdächer, please come in, the clouds are lifting, dieses pup, livemusik, ich singe mit, "fields of attenry" diese hymne klingt lange in mir nach, nein bezahlen musste ich dort nichts.
morgens war ich fort, im regen, war niemand zugegen, nur dieser see und ich und diese zehn schleusen hintereinander von zehn männern bestückt; im dauerregen.
fort augustus, dich vergesse ich nicht, diese kellnerin, die mir den vergessenen kuchen hinterher brachte und dieser manager der mich so lange betrank bis ich nicht mehr in meine eigene leere fand.
lachstreppe, cappuccino in der renaissancebar; ich war da und wieder unterwegs, dieses schiffshebewerk, apple pie, walwatching, und der gefallene baum, sie sagte he; ich sagte nein.
der kalte strand und dieser schal, handschuhe klatschnass, hupender truck im kreisverkehr, achtzig meilen schwer, linksverkehr. ich denke nie mehr zurück, jetzt ist das mein letztes teatherstück, schriftlich in das netz gebrannt.
nicht nachdenken, die devise, nachdenken ist was für alle, die nicht so sein wollen wie ich war, wieder sein sollte, doch meine entscheidung wirkt in mir nach, ich suche keinen rat; wo zum teufel ist mein motorrad?
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