Der Sadhu in mir sagt zu mir: "Rege dich nicht auf! Du lebst doch schon so lange. Sei dankbar dafür, was dir noch offensteht." Er schaut auf mich, findet meine Augen, und sein Blick wirkt belustigt. "Was kümmerst du dich ständig um dein bisschen Leben? Es beginnt und endet mit dir, ohne dich."
"Denke an nichts. Denken heißt, verändern wollen. Warum willst du verändern, was gut ist? Schau, dein Besitz besitzt dich, und du denkst daran, alles zu schützen. Dein Leben, dein Erleben braucht keinen Schutz. Den Vogel da oben – siehst du den? Er besitzt nichts! Er weiß nichts von Besitz, so vermute ich."
"Dein Gehirn überlistet dich. Es will mit dir denken, deine entstehende Meinung lenken. Vertraue da nicht. Wehre dich auch nicht. Lass alles von dir weggleiten, wie dieser Vogel dort, den du jetzt nicht mehr sehen kannst." 2024
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