Das BIP pro Kopf ist eine Kennzahl, die den Wert des Bruttoinlandsprodukts (BIP) eines Landes durch die Anzahl der Einwohner dieses Landes teilt. Es stellt somit den durchschnittlichen Wert der Waren und Dienstleistungen dar, die pro Person in einem Jahr im Land produziert werden.
Formel: \text{BIP pro Kopf} = \frac{\text{BIP eines Landes}}{\text{Anzahl der Einwohner}}
Das BIP pro Kopf wird häufig verwendet, um die wirtschaftliche Leistung und den Lebensstandard eines Landes zu vergleichen. Ein höheres BIP pro Kopf deutet darauf hin, dass die durchschnittliche Person in diesem Land im Allgemeinen mehr wirtschaftliche Ressourcen und Wohlstand hat. Umgekehrt kann ein niedrigeres BIP pro Kopf auf ein niedrigeres Einkommen und eine geringere wirtschaftliche Leistung pro Person hinweisen.
Wichtig zu beachten ist, dass das BIP pro Kopf kein Indikator für die Einkommensverteilung innerhalb eines Landes ist. Es gibt also keine Auskunft darüber, wie der Wohlstand auf die Bevölkerung verteilt ist oder ob er ungleich verteilt ist. Ein Land kann ein hohes BIP pro Kopf haben, aber immer noch große Ungleichheiten in der Einkommensverteilung aufweisen.
1. Luxemburg – 92.199 Euro
2. Irland – 88.800 Euro
3. Schweiz – 85.800 Euro
4. Norwegen – 77.600 Euro
5. Island – 67.400 Euro
6. Dänemark – 66.000 Euro
7. Niederlande – 57.600 Euro
8. Schweden – 53.900 Euro
9. Österreich – 53.600 Euro
10. Finnland – 50.700 Euro
11. Belgien – 49.300 Euro
12. Deutschland – 49.300 Euro
13. England – 48.600 Euro
14. Frankreich – 47.800 Euro
15. Lettland – 32.000 Euro
16. Estland – 31.000 Euro
17. Litauen – 27.000 Euro
18. Tschechien – 26.900 Euro
19. Slowakei – 26.900 Euro
20. Polen – 26.100 Euro
Quelle: World Bank Data IMF Data Eurostat
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