03 März 2025

zwischen den teilen

der machtwechsel in mir ist im vollen gange. sie zerlegen sich meine einzelteile, jedes ringt um den vorteil bei mir. da gehe ich nicht ins detail. immerhin erkenne ich den nutzen an. es wird einen sieger geben, und wenn das so ist, gibt es auch verlierer in meinem ich. dazu stehe ich, denn es geht um mich. 

diesen kampf beschreibe ich hier nicht, es ist kein vernichtungskampf. fahnen werden schon geschwenkt, wer weiß, wie ich damit umgehe. fließen lassen und dann schauen. vertrauen. ich soll mir vertrauen, sollte meinem willen trauen? das stört doch gelegentlich mein gleichgewicht, meinen gleichschritt, der balance suggeriert. 

das mit dem stolpern? und wenn schon. da lag eben etwas herum, aber ich räume ungern auf. das ist anstrengend, weil ich mit mir umgehen sollte. und wenn dann alles aufgeräumt scheint, verliere ich wieder meine ordnung. das ist meine art, versuche ich mir einzureden, mein anteil an mir selbst. und nun. ich weiche der entscheidung aus, macht ist für mich sowieso kein stilmittel. jetzt glaube ich mir.

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