Lasst es uns wenigstens gemeinsam aussprechen. Wenn wir schon lächeln, während wir in den falschen Zirkus gehen und dafür bezahlen, sollten wir wissen, worüber wir lachen. Es sind Qualen, keine Launen. Menschen verflachen, nicht aus Zufall, sondern weil sie geformt werden. Das Schlimme ist nicht die Dummheit, sondern ihre Züchtung. Ich wehre mich, still vielleicht, aber wach. Ein kleiner Rest Widerstand, gegen die Maschinerie der Gleichmacherei, die alles Unterschiedliche glättet, bis keine Spannung mehr bleibt, keine Reibung, kein Denken. Sie nennen es Fortschritt, aber es ist das Ende der Kritik. Applaus statt Argument. Harmonie als Waffe. „Kritikfreie soziale Abstraktion“ – das klingt harmlos, ist aber die Ästhetik des Verschwindens. Ich will das nicht. Ihr vielleicht schon. Ich schreibe gegen das Chaos an, das wenigstens noch Lebendigkeit kennt. Es könnte etwas bewegen, wenn man es ließe, doch der Mensch lähmt es, will Ordnung statt Wahrheit, Kontrolle statt Erkenntnis. So erfüllen sich die Protokolle der neuen Energie, die das Schlaraffenland verspricht und den Menschen dabei abschafft. Warum schweigt ihr? Warum wehrt sich niemand? Es geht nicht um Meinung. Es geht ums Überleben der Freiheit.
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