07 Oktober 2021

eigentlich/eitel

menschen wollen konstruktiv sein, ihr leben lang. etwas (er)schaffen. ihres. dafür respektiert werden, geehrt; das verwehrt nicht mal der schlaue fuchs. 

eitelkeiten befördern dieses verhalten, wer eitel ist, ist angreifbar, kann instrumentalisiert werden, weil er dem belohnungsprinzip anderer menschen folgt, sich dadurch manipulierbar macht. 

einem hund gleich bettelt er nach lob, das kostet; zumindest respekt.

andere menschen nutzen das um besser dazustehen gesellschaftlich. eitelkeit ist so unnötig wie das Wort eigentlich. 

wer wem gefällt, kann eh nur periphär gesteuert werden, da kann sich ein mensch noch so anstrengen, denn wenn es nicht passt, passt es auch nicht, wenn er sich noch so devot oder eitel verhält; meist, oft, ist das sogar kontraproduktiv. 

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