05 Oktober 2021

gedanken/narrativ

ja klar, jeder leser, schreibende, will sich im text erkennen, das ist der sinn von schreiben, vom lesen. ich schreibe narrative. gedanken/narrative.

dem leser allerdings kann und will  ich nicht  genügen, so wie jener musiker der jahrelang auf der straße spielt und zufrieden seines Weges zieht, bis ihn dieser agent entdeckt und sein leben verändert, das bisher doch so in Ordnung war und ihn "seiner öffentlichkeit" preisgibt. 

oder jener buchautor der einfach für sich losschreibt, seine welt beschreibt, bis dann dieser Verlag anruft und ihn kommerziell zu kompromitieren sucht.

ich genüge nicht einmal mir, ok unsinn schreiben, "rumlabern" das möchte ich nicht und ehrlich, so gesehen werden möchte ich auch nicht, was nicht in meiner hand liegt, natürlich gibt es auch klamaukige texte, aber eher selten und dann sind sie so auch erkennbar. 

wenn mich also jemand so erkennt, habe ich vielleicht etwas richtig gemacht und ich freue mich und wenn nicht liegt es an mir. 

letztlich ist mir das egal denn ich schreibe mich weg, so wie sich dieser alkoholiker wegschießt, so schiebe ich gedanken/narrataive in die welt. 

welcher leser was denkt, was liest, was wichtig nimmt, was für sich in anspruch setzt, bleibt ihm überlassen. 

so erkenne ich meinen text, als textwriter der dem musiker gleicht, dem minnesänger längst vergessener zeit; der stets die straße berührt; denn das ist mein ich und das macht mich froh. 



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