06 August 2024

Das/Unwissende/in/uns

Natürlich krame ich im Ungewissen, wie jeder Mensch. Der eine hat einen großen Pool an Unwissenheit, der andere meint zu wissen und weiß doch nur das, was er sich zugeordnet hat. Jedes Wissen erschöpft sich, nicht jeder weiß alles, aber Erfahrung löst sich ein. Diese Erfahrung, die das eigene Wissen spät nährt, ist bei jungen Menschen weniger wert, es sei denn, die jungen Menschen haben mehr erlebt als die alten, was seltener vorkommt.

Die eigene Ungewissheit quält Menschen, die meist nach totaler Kontrolle streben, auch wenn sie sich noch so progressiv geben. 


Das eigene Erleben wirbt sie jedoch irgendwann ab, und sie erkennen, dass sich das eigene Wissen dennoch beschränkt, selbst dann, wenn man über sehr viel Erfahrung verfügt. 


Es bleibt also alles unscharf: das eigene Leben, der Schutz vor sich selbst, vor anderen, das Ungewisse in uns. 2024


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