05 August 2024

Dazwischen

Ich fühle mich manchmal dazwischen. Zwischen meiner Arroganz um das Leben und der Erkenntnis, nur dieses kleine Licht im Kosmos zu sein. Dazwischen, zwischen Eitelkeit und Toleranz, Authentizität und Mummenschanz, zwischen selbstbewusst und Babykind. Dazwischen lebe ich, dazwischen bete ich. Zwischen emotionalem Kassensturz, Blutwurz, meiner Lethargie, der Reiselust und aufgeschürftem Knie. Verunsichert versichere ich mir mein Dazwischen. Es ist der Raum, der zulässt. Der Zwischenraum. Man sieht ihn gar nicht, oder doch. Räume sind per se interessant. Zwischenräume. Dazwischen Träume. 2024

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