Hört auf. Ich weiß nicht, wie ihr da wieder rauskommt. Es ist nicht mein Problem. Es ist euer Kreislauf, eure Geschichten, eure Suche nach Bedeutung im Spiegel der anderen. Ich habe das hinter mir. Nicht aus Überlegenheit, sondern aus Müdigkeit. Ich will da nicht mehr mitspielen – nicht im Deuten, nicht im Vergleichen, nicht im Takt, den ihr alle tanzt, weil ihr glaubt, sonst zu verschwinden.
Lasst mich raus. Ich gehe paddeln. Gib mir einen aus – und noch einen. Vielleicht ist es nur ein Gedanke, der bleibt. Der Rest ist Trinkgeld. Für dich. Für euch, die ihr euch gegenseitig bestätigt, dass ihr auf dem richtigen Weg seid, weil ihr ihn gemeinsam geht.
Hört auf damit. Es berührt mich nicht mehr. Ich höre weg, nicht aus Arroganz, sondern aus Schutz. Damit ihr mich nicht wieder zurückzieht in eure Entwürfe von Sinn, Ziel und Zweck – die ihr übernommen habt, ohne je zu prüfen, ob sie euch gehören. Ich bin dann weg. Sagt mir nur rechtzeitig Bescheid, bevor ihr mich wieder einplant. Ich ziehe mich lieber zurück. In den Wald. Auf das Wasser. Oder dorthin, wo keine Leistung mehr zählt – nur Gegenwart.
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