Die Beliebigkeit der Worte
„Luftgetrocknet ist nicht immer eine tolle Idee. Manchmal ist geräuchert gut oder durchgebraten – ganz nach Belieben. Oder vakuumiert, frittiert, einkassiert. Whatever. Um was es hier geht? Keine Ahnung, da werden Buchstaben aneinandergereiht. Ergeben sich Worte, die man greifen kann, immerhin; begreifen will – das ist dann schon die Steigerung hin zum Interesse. Vorsicht davor: Wer Interesse hat, ist manipulierbar, egal welche Worte er hört. Oder das stimmt alles nicht, je nach Belieben: da oder zurückgeblieben.“
Der Lärm der Masse
„Eingeschlafen und hellwach, Stille, lauter Krach. Worte eben zu Sätzen. Benotung? Dann setzen. Weiter hetzen. Weiter nicht zuhören, weiter sich selbst stören. Worte betören, doch wer die spricht, verzichtet nicht. Extrovertierte, heiß frittierte Massenware; innovativ negiert – auch das passiert.“
Die Fassade der Professionalität
„Du bist kein Profi, nur weil du etwas lange machst. Du hast nur gelernt zu übervorteilen. Die angemessene Form wird durch Profis kaschiert – das ist es, was passiert. Der gemeinsame Ansatz schmilzt schnell, je mehr darüber nachgedacht wird.“
Das Gewicht der Existenz
„Weisheiten zuhauf nehmen zu viel Platz weg. Lebensraum – deshalb beachtet man sie kaum. Die Konzentration ist eine Ausgeburt von Angst zu versagen.“
Die finale Verweigerung
„Im Rahmen von "Selbstverwaltung" habe ich jetzt den Punkt der energielosen Belanglosigkeit präferiert – und das hat seinen Grund. Den verrate ich aber nicht; soll sich doch Gedanken machen, wer will, oder es bleiben lassen.“
März26`
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