nicht alles, was fällt, geht mich an – und doch bleibt es manchmal liegen, weil ich es so will. ich habe gelernt, zwischen bruch und bedeutung zu unterscheiden. aber dann liegt etwas im raum, das nicht meins ist, und trotzdem spricht es mich an.
das aufheben ist keine pflicht, kein heldentum – nur ein zeichen an mich selbst: ich war da und habe nicht weggesehen.
es ist nicht der schaden, der zählt, sondern die entscheidung, ihn nicht zu ignorieren. nicht aus schuld, sondern aus stiller zuwendung. vielleicht beginnt dort verantwortung – wo man sie nicht schuldet, aber dennoch übernimmt.
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