ich freue mich über jeden menschen, an dem ich vorübergehen kann. wirklich vorbei. nicht zögerlich, nicht mit schlechtem gewissen. spricht mich jemand an, bleibe ich stehen – für einen moment, im glauben an möglichkeit. doch oft bleibt sie aus. und ich gehe weiter. nicht aus kälte, sondern aus klarheit.
wo ich früher investierte, bleibt heute nicht einmal ein schatten zurück. ich bin zu oft stehengeblieben, obwohl ich längst wusste, dass es sich nicht lohnt.
meistens hatte ich recht. jene, die chancen geben, obwohl das scheitern absehbar ist, sind die stillen märtyrer ihrer zeit – opfer ihrer eigenen hoffnung gegen die wahrscheinlichkeit.
wohl an – jeder geht seinen weg, in richtung seines „voran“. jeder sucht seine eigene überzeugung, ein echo, das ihn bestätigt.
es scheint glück zu sein, wenn die eigene meinung gespiegelt wird – vermeintlich oder tatsächlich. und vielleicht reicht genau das schon aus, um weiterzugehen. oder eben stehenzubleiben.
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