Lasst es mich sagen. Wer schreibt, sagt aus. Das, was gesagt wird, steht außen. Die Schrift bleibt. Die Artikulation in Schrift ist meine Aussage. Ich schreibe lieber mein Sprechen. Denn Sprechen kann sich rächen. Schreiben auch, aber nicht so. Wer schreibt, prüft mehr, ich nicht. Ich haue es weg, wie ich es wegspreche. Beim Sprechen fühle ich mich nicht wohl. Beim Schreiben schon.
Sprechen, so unmittelbar, ist nicht mein Ding. Unerlässlich zwar. Die ausufernde Kommunikation, stark und schlicht, wollen Menschen nicht. Sie wollen nicht lesen. Somit wäre nichts geschehen. Sie wollen jammern, ihre Sorgen an andere klammern. Sie wollen hören, was sie hören wollen.
Das entspricht mir nicht. Verletze ich, verletze ich nicht. Schreibe ich, schreibe ich nicht. Mach nichts, und du bist im Egal der verfliegenden Wünsche. Wunschlos, bereit zum Schweigen. Wenn du nicht genügst, schweige, schweige – das wollen sie.
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