26 September 2025

Warum?

Wenn man bedenkt, dass das Leben nicht endlos besteht, warum akzeptieren wir, was uns nicht gefällt? Normen greifen nach uns. Aufgeschichtet in Jahrhunderten, Jahren voller Unterdrückung. Fehlende Leidenschaft. Akzeptieren wir  nur die Leidenschaft, die Leiden schafft?

Warum? 

Wer hat die Angst revolutioniert, die alles registriert und nutzt? Die Angst vor dem Tod müsste doch genügen. Sie müsste doch den Freiheitsgedanken befeuern. Das aussichtslose Unterfangen, ewig leben zu wollen, kann doch kein Maßstab für unser Handeln sein?

Warum sind Menschen so sozialisiert, dass sie nicht einmal pikiert die Vorteilsnahme revolutionieren, den eigenen Nutzen zu sichern priorisieren? 

Warum? 

Menschen haben sich so entwickelt, aber die Möglichkeit des Denkens nicht genutzt. Sie hätten den Grundgedanken der Evolution negieren lehren können. Der Stärkere müsste nicht stark sein, stärker als der andere, um zu leben, erleben. 

Ist das naiv? Haben Menschen diesen Ansatz in die Naivität verschoben, weil alles gemacht werden muss, was möglich ist?

Warum? 

Die industrielle Entwicklung hat den Menschen verroht. Das war absehbar. Man hätte das unzumutbar stellen können. Der Mensch hat es gefördert, zum Nachteil aller. Wachstum als der Götze der allwissenden Dimension menschlicher Entwicklung.

Warum? 

Menschen trauen sich nicht mehr, nicht ihre Meinung zu sagen, nicht mit ihren Kindern zu reden, mit dem Mitmenschen eben, weil alles in den sozialen Zwang eingeebnet ist. In die Rangordnung, die von Menschen geschaffen, das Nonplusultra darstellen soll und keinen Widerspruch duldet.

Warum? 

Weshalb benutzen Menschen ihren Kopf nicht zum Denken, wer hindert sie daran, welcher Kampf steht dagegen, welche Mühe fordert das mittlerweile so zu argumentieren? Was veranlasst Menschen, Strukturen, die ihnen nicht dienen, weiterzuentwickeln? Warum?

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