Schaffenskrise, du winselst dich an. Der Kopf leer, entbeerte Ideen widerstehen dir, und du glaubst es nicht. Nichts reift mehr in dir. Klangbeutel verharren in anderen geparkten Ratlosigkeiten, weiten deine rasenden Elemente in das vermittelte Nichts und treiben alles stur zum Blitzableiter, den du nicht mehr sehen kannst.
Wie ein Blinder erkennst du den Raum, aber nicht sehend. Du ahnst die Möbel, doch sie bleiben unsichtbar. Gedanken schwanken nicht mehr, alles stumm, schwer, leer. Atemlos suchst du deine vergessenen Gelehrten, deine Brüder im Geiste – sie helfen dir nicht, lange ist das her. Du schaffst es nicht mehr.
P.S. Und wenn du meinst, es ist vorbei, könntest du recht behalten, wenn du darauf Wert legst.“
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