„Ok, von mir aus. Aber ich reise nicht mit Koffer, das kommt nicht infrage. Das, was ich mitnehme, bin ich – daran trage ich schon genug. Gepäck beachte ich erst, wenn ich es benötige, und das ist mir lästig. Ausgesprochen lästig. Ok, ein Bier im Mantel, dann ist es aber auch gut.
Am liebsten laufe ich, wenn ich mich dazu hinreißen lassen kann. Wenn nicht, habe ich ein schlechtes Gewissen, weil ich meinen Körper nicht auf Trab halte, um länger zu leben – vermutlich bis zum Ableben. Aber egal, das ist es nicht, was mir so wichtig erscheint. Mein Ableben oder das der anderen: Sie sollen alle lange leben und leben lassen und sich an die Flasche Bier in der Manteltasche erinnern. Und wenn sie Vegetarier sind, dann eben Apfelschorle – aber nicht mit mir.
Ok, ich könnte losreisen, habe ich doch aber schon so oft gemacht. Oder mit euch mitgehen, hierhin und dahin, gesehen werden oder nicht ... lieber nicht. Nicht. Das ist mein Ding, lange schon nicht mehr. Aber ich lehne das nicht innerlich ab; es ist nur nicht mehr sekundär in mir verbunden. Ich kann mein Bier auch alleine trinken. Oder mit dir. Hier.“
Rainer Schulz immer noch am 25.01.2026
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