Klingel ruhig durch, wenn du musst, wenn dich etwas drängt, wenn du meinst, dass es mich braucht. Ich bin unterwegs im Kopf, beim Umkreisen der Dinge, beim Durchdringen, das nicht weiterführt, beim Flüstern, das sich selbst nicht hört.
Ich will nicht absagen, nicht zusagen, nicht entscheiden, nicht das eine und auch nicht das andere – ich lasse das Dazwischen offen, wie eine Tür, die nie ganz schließt.
Vielleicht fahre ich zur Straußenfarm, vielleicht auch nur bis zur Ampel und wieder zurück. Vielleicht bleib ich einfach liegen, unbewegt, doch durchzogen von einer inneren Spannung, die sich allem Zugriff entzieht.
Die Lust fehlt dir vermutlich, oder der Anlass, oder beides, mir auch. Du rufst nicht an. Ich könnte nicht, ich wollte nicht – sage ich mir.
Und irgendwo liegt etwas – ein Rest von Absicht vielleicht, eine Bewegung, die nie zu Ende geführt wurde. Verstreut zwischen Schatten und Staub, verhangen im Rauschen einer Welt, die über sich selbst hinweggeht.
Neben der Mülltüte das Handy, stumm wie ein vergessener Gedanke. Und plötzlich – wie aus dem Nichts – etwas wie ein Impuls, kaum greifbar, kaum wahrgenommen, ein Aufblitzen, das sich nicht einordnet. Kein Anruf, kein Name. Nur ein Flackern im Rauschen. Und ich horche – als hätte jemand meinen Namen gedacht.
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