An meiner Stelle wäre ich still. Ich muss mich aber erst an meiner Stelle verstehen lernen. So viele Jahre haben nicht geholfen. Das ist das Nichtverstehen – egal, wie alt man wird. Das Leben versteht man nicht. Es mag sie geben, diese überfliegenden, summenden Bienen. Doch wer Honig will, darf sich vor dem Stich nicht fürchten.
Leben heißt: verstehen lernen. So sagen die wahren Gelehrten. Denen traue ich sowieso nicht. Was verstehen sie schon von dem, was sie anderen anbieten – was jene zu verstehen hätten?
Man kann da auch einfach wegbleiben.
Gute Musik. Und da darf man streiten, was für wen gute Musik ist – sein soll. Manche finden eigene Musik nur gut, weil sie ein anderer gut findet. Als Leihgabe. Das ist ihr gutes Recht. Sie fühlen sich dabei nicht gefangen in dem, was ihnen angeboten wird.
Locker bleiben.
Wer bleibt denn schon locker, wenn sich in all den Jahren keine Entwicklung andeutet? Dadurch, dass man sieht, wie sich Leute verhalten, lernt man nichts existenzielles. Durch eigenes Wollen – und dem damit auch verbundenen Scheitern – vielleicht. Aber das weiß ich nicht so genau.
Wer kann das sagen? Wer traut sich? Sind diese Menschen dann solide präpariert – oder haben sie wirklich ihr Leben kapiert, kopiert? Ich weiß das nicht. Schaue da mittlerweile nicht mehr hin.
Danach steht mir nicht der Sinn zu sehen– wie sie sich an das herantasten, was ihnen die eigene Realität, Wichtigkeit zuschiebt. Dieses Sieb.
Bullauge. Treffer. Hole in one. Alles falsche Siege, die den Verlierer vernachlässigen. Der wird dadurch auch nicht klüger. Und weiß nicht damit umzugehen.
Regenjacke an. Dann bin ich wenigstens gegen das Unwetter geschützt.
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