Ein Elefant und eine Katze, zwei Wesen inmitten eines Wettlaufs, der niemals wirklich beginnen will. Die Katze, geistig unbeweglich, fast töricht, steht reglos da, während leise Tränen ihr Gesicht benetzen. Sie könnte gewinnen – wenn sie nur wollte –, doch der Wille fehlt, der Impuls, die Energie. Ihre Dummheit ist nicht einfach nur ein Mangel, sie ist eine stille Resignation, ein Verzicht auf das, was möglich wäre.
Der Elefant hingegen, schwer und mächtig, sucht Zuflucht im Rausch. Vierhundert Liter Bier oder mehr fließen durch ihn hindurch, bestellt und serviert von Pit, dem Piraten der Sinne, der weiß, dass Trunkenheit der einzige Schutz ist vor der bitteren Wahrheit: Der Sieg ist unerreichbar, das Rennen selbst ein Sinnbild des Absurden. Pit streichelt den Elefanten, mildert dessen Frustration, schafft einen Raum, in dem Verzweiflung und Trost sich mischen.
In stillen Momenten träumt der Elefant von einer anderen Katze – einer Katze, die aus ihm geboren wird, klug und siegessicher. Ein Wesen, das dort siegen könnte, wo er versagt. Doch diese Vision bleibt eine verborgene Sehnsucht, gefangen zwischen dem dichten Schleier des Alkohols und der nüchternen Erkenntnis, dass nichts hier wirklich gewinnt. Worte sind überflüssig, denn ihre Welt ist ein stiller Dialog aus Gesten, ein absurder Tanz ohne Anfang und Ende, eine Moritat des Scheiterns, zugleich verspielt, pikiert und resigniert.
So verweilen sie, der Elefant und die Katze, inmitten eines Rennens, das nicht stattfindet, gefangen in einer Welt, die zu widersprüchlich ist, um zu siegen – ein poetisches Bild für das Ringen um Sinn und die schmerzliche Schönheit des Scheiterns.
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